Freitag, 17. März 2017

Eile, eile, Pilger... Auf dem Jakobsweg.

Es ist kein Rennen, kein Marathon, keine Flucht und auch kein Speed-Pilgern – nein, es stehen eben nur eine Woche Urlaub zur Verfügung und, geben somit den zeitlichen Rahmen vor.
Aber wann, wenn nicht jetzt?

Also, Flüge gebucht, Rucksack gepackt und ab nach Espania, Madrid, León.
Von da aus geht es dann 320 Kilometer westwärts nach Santiago de Compostela.
Heute Abend geht der Flieger. Morgen, 18. März 2017 um 10 Uhr Vormittags werde ich in der Kathedrale von León stehen und die Wanderung beginnen ;0) Ich bin sehr gespannt!
Ein Tagebuch:

Quer durch - bin gespannt, was mich erwartet!!!

Der lange Weg

Tag 1, Samstag, 18. März, Start in León

Hospital de Orbigo
Sitze im Zug bei 240 Sachen von Madrid nach León, rase auf schneebedeckte Berge zu + Erreiche León um 9:30, gehe in die Stadtmitte zur Kathedrale und hole den ersten Stempel + überall gelbe Pfeile an den Hauswänden , Gehwegen und Schildern - der Weg nach Compostela auf dem "Camino" ist nicht zu verfehlen + gehe durch Industriegebiete, an Schnellstraßen entlang, viel Teer, dann Schotter + es ist sehr warm, schneide meine Jeans in einer Bar ab + danach lange Pisten, schnurstracksgerade Teerstraßen durch platte Ackerflächen + erreiche um 17 Uhr Hospital de Orbigo, mittelalterliches Kleinstädtchen mit sehr schöner Brücke und Herberge + 38km


Wanderpiste nach Radanal
Tag 2, Sonntag, 19. März, Start Hospital de Orbigo

Start 6 Uhr bei Mondschein + Schotterpisten über Hügel, Wäldchen, Hochebenen nach Astorga + Stempel in Kathedrale + ich gelbe altem Pilger mit Geld aus, mir ein Rennradfahrer mit Sonnencreme + Sonne immer von links (klar ;0), gerade Wege durch heiße Hochlandschaft, Schneegipfel immer noch vor mir + über "Rabanal" in die Berge + Höhenmeter + komme am "Cruz Fern" vorbei + laufe wieder Bergab bis zur Einsiedelei "Manjarin", einem skurrilen Aussteiger-Templer + 48km


Tag 3, Montag, 20. März, Start von Manjarin

Start 7:30 + 15km Bergab, viel Teerstraße + Frühstück in Molinaseca + Super Sonne, schöne Landschaft + viel Teer, Verbindungsetappen zwischen Ortschaften + zum Abend hin schöner Schotterweg, kurvig, hügelig + zunehmend windiger, kühler + erreiche super Herberge in "Villa Franca" + knapp 50km







Internationale Communitys ;0)
Tag 4, Dienstag, 21. März, Start in Villa Franca

Start 8:00, Nieselregen, sehr Hüglig, sehr alte Hohlwege, sehr alte Bäume + 2 Pässe, anstrengend + kühl, neblig, windig + nach 2. Pass lange an Teerstraße bergab, die letzten 8km über schöne Schotterwege + Sonne angenehm + nach 11h Ankunft in "Trecastel" + Super Herberge (!!!), super Essen + über 50km







Tag 5, Mittwoch, 22. März, Start in Trecastel

Windiger Bergpass
Start 8:30, Regen + Berg auf, schöne alte Wege + Wolkenbruch + alte Dörfer und Hohlwege + zum Nachmittag etwas Aufklärung + auf hoher Brücke über Stausee nach Portomarin + hochverlegtes Dorf mit außergewöhnlicher Kathedrale + Regen setzt ein + Herberge mt gutem Essen + 42km

Tag 6, Donnerstag, 23. März, Start in Portomarin

Start 8:15 + Regen, dann Schnee + Bergauf zu römischer Ausgrabung auf Hügel + Schneegestöber, nasse Wege, nasse Schuhe + 1h Aufenthalt in Dorf-Bar vor Schwedenofen mit 3 Cafe's + abwechselnd Schnee / Nieselregen + Erreiche "Melde" + 41km

Tag 7, Freitag, 24. März, Start in Melde

Anfang des Schneegestöbers
Start 8:30 + bewölkt, aber trocken + gehe schnell + hüglig, schöne Wald- und Feldwege + Sonne kommt immer stärker hervor + "Israel", ein in Italien lebender Brasilianer (am Abend zuvor bei Vino Tinto kennen gelernt) holt auf + gehen ab Mittag zusammen schnellen Schrittes weiter + haben Spaß und spornen uns an + erreichen Monte de Gozo um 18 Uhr + gehen hinab in die Stadt, durch den Verkehr und erreichen die Kathedrale von "Santiago di Compostela" um 19:30 + holen Stempel und Zertifikat + Herberge - gute Nacht!!! + 54km




Geschaft, Einzug mit Israel in Santjago di Compostela
Tag 8, Samstag, 25. März, Santiago di Compostela

Ausschlafen, Frühstücken, Altstadt erkunden + 12:00 Messe im der Kathedrale mit Weihrauchkugel (!) + in Cafés relaxen, Souvenirs shoppen, Phototour + gut essen, gut schlafen


Tag 9, Sonntag, 26. März, Santiago di Compostela

Relaxen, Museum, nochmals Messe, 15 Uhr zum Flughafen - Heimflug


Resümee

Die ersten 50 km waren nicht soooo spannend, aber in der Summe der Eindrücke, der Distanz und dem Wechsel der örtlichen Gegebenheiten und Beschaffenheit eine beeindruckende und interessante Wanderung. Sonne, Wind, Regen, Schnee, flache Ebene, hügelige Wäldchen, Bergpfade und Pässe - alles dabei.
Tagsüber war ich zumeist vollkommen alleine, da zu dieser Jahreszeit insgesamt noch nicht viele Pilger unterwegs sind.
Die Bevölkerung ist außerordentlich freundlich und den Pilgern wohl gesinnt, feuern an und wünschen stets "buhen Camino" ;0)

Interessant ist das weite Feld der Internationalität. Bunt gemischtes Zusammentreffen vonKoreaner, Australier, Skandinavier, aus dem Balkan, den USA und Kanada und natürlich Italiener, Spanier und Deutsche (Deutschsprachige) Nationen.
Die Altstadt von Compostela ist schön, klein und in einem Tag gut zu besuchen, inklusive den Museen. Die Kathedrale ist derzeit im "Renovierungs-Mantel", die Messen sind sehr schön und auch gut (international) besucht. Das schwingen der Weihrauchkugel ist ein beeindruckendes Ritual - und es riecht zu dem sehr gut ;0)

Angekommen... ;0)

Ich bin sehr stolz auf die gegangene Strecke und froh, den Camino zumindest die letzten 320 Kilometer nun einmal selbst erlebt zu habe
Der Abschnitt von Frankreich über die Pyrenäen bis Pamplona muss außerordentlich schön sein und die letzten 150km auf dem Camino Française ja nun ebenfalls. 
Der Camino primitivo, die nördliche Küstenvariante, landschaftlich sehr schön - aber auch sehr anstrengend (Höhenmeter).
Der Camino von Süden, entlang der portugiesischen Grenze soll auch sehr, sehr schön sein.
Also, in diesem Sinne,
"Buen Camino!"



Und hier der Link zum Film über diese Reise:

Donnerstag, 16. März 2017

Compostela – ich komme!

Manche Ideen und Pläne müssen reifen, brauchen Zeit, bis der richtige Moment und die entsprechenden Umstände gekommen sind.

Wandern auf alten Pilgerpfaden

Weder eine religiöse Motivation noch die Suche nach mir selbst, einer Vision oder "Ablass-Bedürftigkeit" sind meine Motive, den Pilgerweg nach Santiago di Compostela zu gehen – oder vielmehr nur die letzten 320 Kilometer von Léon aus.
Immer Griffbereit im Kofferraum!
Denn dazu habe ich leider nur eine Woche Zeit, genau
genommen 8 Tage. Ich starte am Samstag Morgen von Léon aus und mein Flug zurück beginnt am Sonntag Nachmittag des darauffolgenden Wochenendes – dazwischen liegt ein, seit dem 11. Jahrhundert größtenteils unveränderter Wanderweg durch Natur, Landschaft, kleinen ursprünglichen Dörfern und Neugier, was da so kommen mag.

... und ja, die schwingende Weihrauchkugel im Dom von Compostela, das wollte ich schon immer mal miterleben ;0)
Und darum ist die Zeit nun gekommen, wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Vorbereitung

Da ich so in dieser Zeitspanne das stolze Pensum von 320km (pro Tag also ø 40km) zu bewältigen habe, liegt es nahe, dass ich nicht der "meditative" Wandergeselle bin. Obwohl man sich ja auch in Trance wandern kann... Nein, mit einem Marathon oder Laufwettbewerb soll das Ganze aber auch nichts zu tun haben.
Ich denke mir einfach nur, ich starte in der Früh und habe den ganzen Tag Zeit... was soll man also anderes machen, außer zu gehen und die vorbeiziehende Gegend zu genießen ;0)
Vorausgesetzt, das Wetter ist mir wohl gesonnen.

Macht viel mehr Spaß als gedacht: Abwechslungsreiches Wandern durch die Region

Um diese Pilgerreise in keiner strapazierten Tortour enden zu lassen, habe ich mich die letzen Tage und Wochen natürlich vorbereitet.
Zuerst stand ja das Fasten mit den 18kg Gewichtsverlust auf dem Programm – dann folgten eine Reihevausgiebiger Spaziergänge, in den Mittagspausen und an den Wochenenden. Da kamen im Vorfeld schon einige Kilometer zusammen.

Die Krönung der Testphase war dann die Umrundung des Ammersee am vorletzten Wochenende mit einer Strecke von knapp 50 Kilometern in knapp 11 Stunden (mit ausgiebigen Pausen und Zeit für Photo- und Filmaufnahmen).

... und morgen Abend geht es los und ich kann es kaum erwarten, "auf der Piste" zu sein ;0)

Hier übrigens der Link zum Film:
"Wandern, einmal um den Ammersee"






Montag, 6. März 2017

When i was born… 49 Jahre Evolution

Ach wirklich?

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Weiterentwicklung. 
Natürlich gab es Phasen, in denen es nur sehr spärlich mit dem humanuiden Gewächs voran ging und auch immer wieder von Phasen der geistigen und kulturellen Rückentwicklung zeugt das Geschichtsbild der letzten, sagen wir, 6000 Jahre. 

Aber in keinem Jahrhundert zuckten die Gehirnströme so brachial wie seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts. 
Ein wahres Gewitter begann in den Köpfen der Erfinder, der Naturwissenschaftler, der Physiker und Chemiker, der Mathematiker und Ingenieure, kurzum, in einer breiteren Masse der menschlichen Erdbevölkerung zu brodeln.

Zugegeben, wer wie ich nun auch schon knapp 50 Lenze zählt, hat trotzdem den größten Teil des Umbruchs in der Ursuppe verpennt. 
Bewundernd lauschte ich als kleiner Junge den Aufbruch-Geschichten technischer Revolutionen meines Großvaters (Flog noch einen Bleriot-Doppeldecker). Aber auch ich saß bzw. lag bereits schon in der Wiege mit weit geöffnetem Mund, als in der S/W-Gemeinschafts-Flimmerkiste Neil Armstrong als erste Mensch via Live-schaltung unseren Erdtrabanten betrat. Nicht weil ich verstand, was da vor sich ging, sondern weil meine Mutter just in diesem Moment gebannt vergaß, mich hungriges Kind weiter zu füttern.

Die Welt in den Ende 60ern und 70ern des vorherigen Jahrhunderts... war auch schon bunt!

Die Kindheit

Meine Mutter brachte mich zur Welt, ohne Schwangerschaftsgymnastik und Hechelkurs - einfach so, ganz normal halt. Noch gewickelt in Baumwoll-Windeln, krabbelte ich in den ersten Monaten auf der Wiese ohne allergene Reaktionen fröhlich vor mich hin. Sonntags schob mich meine Mutter im chicen Kostüm und mit toupierten Haaren im "Sport-Kinderwagen" mit Chromspeichen und beweglichem Verdeck spazieren, begleitet von meinem Vater in weißem Hemd, Krawatte, Koteletten an den Wangen und Fluppe im Mundwinkel. 
Meine Schwester trug selbstgestrickte Kleider oder ging im Partnerlook-Dress mit meiner Mutter.
"Alles aus einem Stoff", hieß die Devise.

Das Radfahren lernte ich auf der Autoleeren Straße und bei einem offenen Knie gab es ein nasses Taschentuch und maximal etwas brennendes Jod darauf. Wir Kinder gingen am Wochenende und in den Ferien am Vormittag aus dem Haus und kamen bei Einbruch der Dunkelheit zurück und meist wußte weder jemand wo wir waren, noch welche Späße wir angestellt hatten. 
Bei Regen spielten wir Dame / Mühle / Mensch ärgere Dich nicht oder Spielkarten und ab frühestens 17 Uhr gab es dann vier Fernsehsender mit ihrem pädagogisch ungefährlichen Vorabendprogramm zur Auswahl – und das lange noch in schwarz/weiß und ein paar Graustufen dazwischen. 

Aldi hieß noch Tante Emma, Autos noch "Käfer", "Schneewitchensarg" und "Ente",
statt McDonalds gab's die Frttenbude und der Bundeskanzler hieß Helmut Schmidt.
Schule war Schule und Freizeit war Freizeit.
Einen Dauerlutscher gab es für 5, eine weiße Maus für 15 und ein Max-&Moritz-Eis für 35 Pfennig. 
Und so sind wir groß geworden?
Ganz ohne Logopäde, Therapeut und Beschäftigungskatalog, ohne Nintendo, Playstation und MP3, ohne Handy, Computer, Apps und Mikrowelle? Eigentlich Wahnsinn, oder?
Nö!
Eigentlich ein Glück ;0)

Pubertät und Jugend

Bei Klamotten gab es die Auswahl zwischen Wrangler oder Levis, bei Sportschuhen zwischen Adidas oder Puma.
Freitags nahm ich die Hits aus dem Radio auf Cassete auf und mein Taschengeld investierte ich in Schallplatten und betagte Casetten klebten wir rückseitig mit Tesa und spulten sie mit Bleistiftrotation vor und zurück, wenn der Rekorder wieder mal streikte.

Aufgeklärt wurden wir durch Bravo, Neue Revue und Praline; später kamen Playboy und Penthouse dazu, meist auf Flohmärkten, auf denen wir selbst wiederum alles verschacherten, was wir nicht mehr brauchten.
Aus einem 24er Rahmen, einer 28er Gabel und einer 26er Bereifung bauten wir unsere eigenen "Crossbikes" mit 3-Gang-Narbenschaltung.
Wir bestritten unseren Alltag ohne Navi, trafen uns an ausgemachten Orten zu ausgemachten Zeiten und nicht in Facebook, Twitter oder Instagram. Wir redeten noch miteinander und "Dattelten" nicht monotheistisch vor Displays. 

Dafür waren die hübscheren Mädels zumeist auch unerreichbar und bei vertaner Chance gab es meist auch keine 2. via WhatsApp oder E-mail mehr.

Gerade  zur sexuellen Blüte, als es durch die Geschlechtsreife interessant hätte werden können, zog der schwarze ungewisse Schatten von AIDS über den Kontinent und vermieste eine freie und lockere Experimentierphase mit einer im moralisch-tödlichen Sünden-Kontext stehenden Schwarzmalerei.

Tonangebende Medien-Magazine wie die Cosmopolitan lenkte uns Jungs in den 80ern in Richtung Emanzipations-Unterstützern, bildete uns zu Frauenverstehern und riet uns leidenschaftlich zum Beziehungs-Modell "Woman-first Soft-Lover".

Dafür durften wir erleben, wie sich der eiserne Vorhang hob, der östliche Machtblock aufbrach und die kalte Welt wieder ein Stücken wärmer wurde - leider auch klimatisch.

Aber auch wie aus machtpolitischen Wirtschaftsinteressen beinahe der gesamte nahe Osten in den Abgrund gezogen wird und wurde... und diesmal von "den vermeintlich Guten", vom Westen, von unseren "Freunden" und Gesinnungs-Vorbildern... 

Hey, aber auch meine ganze Plattensammlung ging den Bach hinunter und wurde nach und nach durch CD's ersetzt.
Und immer noch kamen wir ohne i-Phone, i-Book, i-Pod und ohne i-wasweißichnochalles aus. 
Seltsam, ist das alles schon so lange her?!

Viel Haut, viel Style, viel Politik, viele Kriege, viele Innovationen... irgendwie Alles etwas viel gewesen.

Und jetzt?

Auch wenn mir die Welt uns und sich selbst schier über den Kopf wächst, meine CD-Wand inzwischen auf nur einen Speicherstick passt und die Jahre des "unautonomen Autofahrens" gezählt sind...  es wird noch lustiger werden in all den nächsten Jahren, wenn der Wandel immer rapider und weiter beschleunigt... und dem entgegen irgendwann das eigene Gedächnis aber wieder allmählich abbaut...

Wenn China, Afrika und Indien "über uns kommen", die Wüsten sich weiter ausdehnen, wenn das Wasser immer knapper und die fossilen Brennstoffe nahezu vollständig aufgebraucht sind. Halleluja!

Ach was, die Menschheit hat schon immer Zukunftszenarien in dunklen Farben gemalt.
Wenn man eines gelernt hat, dann, dass es immer irgendwie weiter geht und das wichtigste nun mal ist, dass man die Tage genießt – einen jeden von Ihnen, denn ändern... ändern lässt sich das Weltgeschehen nicht alleine – aber die unmittelbare Umgebung kann man beeinflussen. Und ein guter Anfang ist stets ein optimistisches lächeln!
Hat sich also doch vielleicht etwas Weisheit angesammelt? – Dann muss es jetzt auch nur noch gelebt werden!
In diesem Sinne, "Be ready for a great time! ;0) Let's rock the future!!!"


Gedanken über die ferne Zukunft... ja, kann richtig lustig sein – Hauptsache den Humor nicht verlieren!!!




Montag, 13. Februar 2017

Fasten Teil II

Rückblick:

Auch beim Fasten die Bewegung nicht vergessen!

Die letzten 2 Wochen habe ich mich an das Wasser-Fasten bzw. fast schon Saft-Fasten oder wie man es auch nennen mag, gehalten. Stark verdünntes Wasser mit Johannisbeeren-Saft oder Banan/mago usw, Tee oder Café mit einem kleinen Schuss Milch und natürlich Wasser pur - sonst nichts.

Ausführliches dazu mehr auf BullshitRevolte im Januar:

 Klicken Sie um zu dem ersten Teil zu gelangen

Ergebnisse nach den ersten zwei Wochen:

–12,5kg!!!


Heute ist Tag 15, der erste Tag, Montag der 3. Woche


Ziel ist eine zweistellige Gewichts-Angabe!
Das Wandern gestern war herrlich und keine Nebenwirkungen +++ gestern Abend hatte ich ernsthafte Gelüste nach etwas "beissbaren, geschmacklichen", konnte der Versuchung aber durch frühes ins Bett gehen widerstehen +++ Ich starte in diese 3. Woche mit 12,5kg weniger, also mit einem Gewicht von 107,5kg, was sehr motivierend ist, noch etwas weiter durch zu halten ;0) +++ Tagsüber ist es eigentlich gar kein Thema, nur Abends verstärken sich die Gelüste wieder zunehmend +++ ich lenke mich mit ein paar kleinen Nebenbei-Arbeiten ab - jetzt steigert Fasten also auch noch die Kreativität und Produktivität... Hammer ;0) +++

Angriff auf die Sinne, die Gefahr lauert in der Küche!

Woche 3, Tag 16, Dienstag. Übel, übel...

mit was mich meine Kollegen von meinem Pfad abbringen wollen +++ plötzlich stehen jeden Tag irgend welche Kuchen in der Küche... grrr +++ 
aber hey... kann mir gar nichts, Augen zu und Tee trinken ;0) +++ gefühlt stagniert die Gewichtsabnahme gerade etwas +++ Das Calcium-Pulver mit Exotic-Fruit-Geschmack wird zum täglichen Erlebnis, hahaha +++ mir fällt zunehmend auf, in welchen Massen und mit welcher Hast ich bis dato Essen konsumiert habe, wo mich jetzt danach gelüstet, häppchenweise Geschmackserlebnisse ganz einfacher und umvermengter Dinge zu kosten +++ hoffentlich bleibt die Begeisterung für das Unverfälschliche, Einfache, Gesunde und im Wesentlichen auszukostende erhalten und weicht nicht schon bald wieder dem maßlosen Verlangen und der Gier nach "Mehr & Viel" +++ 


Woche 3, Tag 17, Mittwoch. Sun is shining ;0)


Ein sonniger Morgen und mein Gemüt lacht dazu, da fällt alles gleich viel leichter +++ zum Glück kann ich heute am Nachmittag noch mal einen ausgiebigen Spaziergang tätigen (ich teste gerade Geschwindigkeit, Gehverhalten, Kondition und Schuhe für ein nächstes Unterfangen nach dem Fasten aus, mehr dazu später ;0) +++ was sich mittlerweile gesteigert hat, ist der Tee-Konsum - weil mir die Wärme auch gut tut


Woche 3, Tag 18, Donnerstag. Power ohne Ende ;0)

Ohne Muskelkater, Schwäche oder Unwohlsein aufgewacht, ganz im Gegenteil ;0) +++ wie schon oft von anderen gehört, steigt die eigene Energie in der dritten Woche steil an. Phantastisch, wo der Körper das nur her nimmt (alles wohl vom "mittleren Ring", woher sonst?! ;0) +++ Achtsamkeit ist geboten, dass man den Bogen nicht überspannt!!!

Woche 3, Tag 19, Freitag. Sun is shining ;0)

Regen, Zeit, etwas nachzudenken +++ +++ mit zunehmender Distanz zum normalen Essens-Alltag kommen auch Gedanken zu Themen wie: "All-you-can-eat-Buffets – Wie pervers ist das eigentlich?!,  allein schon aus ethischer Sichtweise (maximaler Tierverzehr zu Dumping-Preisen) – und, daß das Stopfen des eigenen Körpers natürlich auch mehr als nur fragwürdig und ungesund ist (natürlich habe ich diese vermeintlichen "Vorzüge" bis jetzt auch ab und an, wenn auch eher selten, genossen) +++

Unglaublich, 18kg und drei Gürtellöcher in 3 Wochen Fasten!


Woche 3, Tag 20 und 21, Samstag / Sonntag. Yes, yes, yes!!!

Das Wochenende war schönes Wetter und ich war viel draußen, flott spazieren +++ Heute, Montagmorgen, 8:00 Uhr auf der Waage: 18kg abgenommen, 3 Gürtellöcher enger, in 3 Wochen Fasten... +++
Yeah!!! +++ Mir geht es (verständlicher Weise ;0) hervorragend und ich beende nach diesem Erfolg nun das Fasten, beginne heute mit dem "Fasten brechen" +++ nun beginnt ein ebenso wichtiger und ernst zunehmender Abschnitt, um ein ungesundes aufnehmen der Nahrung und einen unbedingt zu vermeidenden Jo-Jo-Effekt zu vermeiden +++ 2 Wochen lang werde ich nun meinen Stoffwechsel mit einer speziellen Diät wieder an Essen gewöhnen und hoffen, auch danach mein Essverhalten entsprechend ausgewählt, gezügelt und gesund beizubehalten! +++ Die Erfahrungen und die Gedanken der letzten 3 Wochen waren sehr Positiv und lehrreich – über mich selbst (psychisch und physisch) und meine neu überdachte Einstellung zu vielen Dingen wie z.B. Ernährung und Lebensqualität +++

Ablauf, Rezepte und Tipps zum Thema "Fasten-brechen"!

Viele wertvolle Tipps, Wissenswertes über den Ablauf des Fasten-brechens sowie eine Tages-Tabelle und viele leckeren Rezepte hierfür findet Ihr unter diesem Link

www.heilfastenkur.de/78-Fastenbrechen-und-Aufbautage.htm

Mein persönliches Video-Tagebuch zu meinem 3-wöchigen Fasten-Selbst-Versuch.
Jetzt aktuell und online.
Der Link zum Film:


Die nächste BullshitRevolte-Aktion: Es "geht" weiter! 

1 Woche Urlaub, Gelegenheit für ein altes Ziel: Der Jakobsweg, die letzten 320km,
von Leon nach Santiago di Compostela... in der 3. Märzwoche ist es so weit ;0)
Mehr dazu hier, sobald es dazu etwas zu lesen gibt ;0)


Freitag, 10. Februar 2017

BullshitRevolte wird multimedial

News

BullshitRevolte hat nun eine eigene webpage mit Bild-Serien und Videos zu den Blogspot-Themen und darüber hinaus noch weitere Magazin-Beiträge. Viel Spaß beim durchstöbern.

  Die WebPage:


www.artcore-x.de/bullshitrevolte/BSR/BullshitRevolte.html


   Auf Twitter:

www.twitter.com/BullshitRevolte



  Auf Facebook:

www.facebook.com/BullshitRevolte/


Dienstag, 7. Februar 2017

The Secret und der Untergang der Erde


Keiner weiß davon und doch ist es in aller Munde... in aller Hoffnung... in aller geheimen Wünsche!
Jeder, der das Buch ließt oder der den Film gesehen hat, reagiert in gleicher oder ähnlicher Art - er lächelt.
Er lächelt, weil er es in seinem tiefsten Inneren doch auch schon immer gewusst hat. "Wenn man nur fest an etwas glaubt, dann kann man es erreichen, können Träume wahr werden. Der Glaube versetzt Berge!"

Und er lächelt, weil die Protagonisten dieses Filmes immer nur Millionen von Dollars und spektakuläre Traumvillen in ihren Kopf "visualisiert" haben - und sie diese natürlich promt dann auch vom Universum zugeführt bekommen haben. Zumindest ist das bei etwa fünf von 5 Millionen Menschen auf diesem Planeten im Durchschnitt der Fall.
Und er lächelt auch, weil der ganze Film schon wie eine riesengroße Verarsche gemacht ist. Weil die Menschen darin so unglaublich ehrlich (!) und glaubhaft wirken und weil jeder sofort ein Pondon zu den amerikanischen Werbesendungen vor Augen hat:

The Secret-Show
"Hallo Mary, sieh mal, was ich hier habe."
"Hallo Paul, das ist toll, was ist das?"
"Das ist ein geheimes Buch, dass dir zeigt, wie sich alle Deine Wünsche erfüllen können, Mary."
"Wow, das ist phantastisch! Hast du es schon ausprobiert, Paul?
"Ja Mary, habe ich. Ich habe mir eine Million Dollar in nicht nummerierten Scheinen visionalisiert. Und stell Dir vor, was gestern in meinem Briefkasten war..."
"Keine Ahnung Paul, was?"
"Du wirst es nicht glauben Mary, ein Kuvert mit einer Million Dollar!"
"Eine Million Dollar? Das ist unglaublich Paul! Was machst Du mit so viel Geld?"
"Ich verlasse jetzt erst einmal meine Alte und wir beide sollten dann zusammen auf den Bahamas etwas Spaß haben. Wie findest Du das, Mary?"
"Paul, ich bin sprachlos, das ist phantastisch!" (Beifall vom Publikum)
"Mary, das Buch ist unglaublich und es funktioniert. Garantiert!"
"Paul, du meinst, ich kann das auch einmal ausprobieren?"
"Aber natürlich Mary, das geht kinderleicht! Schließe die Augen und visualisiere Deinen Wunsch."
"Wow, ich bin so aufgeregt. OK, Paul, ich denke an uns auf den Bahamas..."
"Ja, und..."
"Ich lasse mich von Dir besteigen..."
"Das ist gut Mary, wir werden viel Spaß haben! Und weiter..."
"Ich verdreh Dir den Kopf, Du wirst mich heiraten, dann sage ich Dir, dass ich schwanger von Dir bin und schalte sofort danach den Rechtsanwalt ein, der mich wieder von Dir scheiden wird. Und dann habe ich Deine Million Dollar für mich allein."
"Klasse Mary, so wird es sein, da kann ich meinen Ar---(piep) darauf verwetten."
"Super Paul, und wo bekomme ich dieses unglaublich nützliche Buch."
"Gut das du fragst, Mary. Ich habe nämlich zufällig noch 500.000 Exemplare hier. Du kannst es also gleich bei mir bestellen, Mary. Und der Autor, der Verleger und ich verdienen damit dann einfach ein paar schlappe Millionen. Das ist nämlich unsere gemeinsame Vision, und die funktioniert auch, siehst du Mary?!"
"Klasse Paul, du bist großartig. Und wir sehen uns dann auf den Bahamas, ja?!"

Sieht fast danach aus.
Leute, so funktioniert das nicht!

Jeder denkt also nur an das liebe Geld, wenn es um sein persönliches Glück geht. Aber wie sollte es auch anders sein?
Als logische Konsequenz eines unerwarteten Geldregens über einer Person sind Dürre, Mangel und Armut unter vielen, vielen anderen Menschen zu erwarten. Denn das Schicksal selbst kann ja kein Geld drucken, woher soll es also kommen?!
Und sollte das Universum wirklich so unfair sein? Ist es. Die Nachrichten beweisen es täglich und die Spaltung von reich und arm nimmt, wie wir alle wissen, global immer drastischer zu.
Ist also möglicherweise das global anwachsende Wissen um das "Geheimnis", nicht zuletzt durch das gleichnamige Bestseller-Buch und die DVD "The Secret", für das zusammenbrechen des internationalen Banken- und Wirtschaftswesen verantwortlich? Das Buch erschien ja erst vor nicht all zu langer Zeit, genau genommen, etwas vor jenem großen Bankenskandal, der die Welt so hart erschütterte. Machte es also davor überall unter vorgehaltener Hand die Runde?
Haben wir das Universum da vielleicht ein bisschen überfordert mit unserem Geld- und Luxusforderungen?
Wir müssen an etwas anderes denken. An unsere Gesundheit, an unsere Mitmenschen insbesondere in den armen Ländern, an den zwingenden Erhalt des Arten- und Tierreichtums, den Erhalt der Regenwälder, an die Umwelt, an unser "Ein und Alles" - an unsere Erde!
Wie klingt das?

OK... ich habe es mir schon gedacht - wir sind nicht zu belehren. Wir sind kollektiv zuerst Egoisten, dann vielleicht Menschen und erst ganz, ganz am Schluss - vielleicht, soziale, mitfühlende und mitdenkend visionierende Wesen. (vorausdenkend aber auf keinen Fall) ;0(

Mittwoch, 1. Februar 2017

Der Spartaner in uns...

Wieder (oder endlich) einmal Mann fühlen!


Stahlhart, bereit die Welt zu retten und
das Herz am richtigen Fleck.
Da kann man mit seinen Kindern so viel bunte Bauklötzchen stapeln oder Rosenbeete im Garten stutzen, Bürostunden absitzen oder mit der Familie nach Disneyland fahren - an einer Tatsache ist über Kurz oder Lang dann doch nicht zu rütteln, wenn wir in einer einsamen Minute oder in einem wehmütig stillen Moment mit uns alleine sind… einmal Spartaner sein, danach verlangt es uns aus tiefster Männer-Seele!

Was ich damit meine?
Natürlich ein Synonym, aber eines, das es in vielerlei Hinsicht auf den Punkt bringt.

In uns steckt ein Krieger - in jedem von uns. 
Nur dass wir, (hoffentlich) pazifistisch und vernunftsorientiert erzogen, diesen Heldendrang in unserer zivilisierten Gesellschaft allenfalls bei der Platzsuche auf dem Campingplatz oder allgemein im Straßenverkehr erahnen dürfen.

Derweilen sind wir Testosterongedopte Wesen, in deren Natur es liegt, stärke zu zeigen, im Leben zu stehen wie ein Fels in der Brandung - im edlen Dienste der Gerechtigkeit, der Ehre und des Ruhmes.

Nein, dass ist jetzt kein Aufruf zu militaristischem Schwachsinn oder Macho-Anmach-Stänker-Zenoba.
Hier geht es um den Kern des Mann-seins. 

Ok, noch mal von vorne.
Ein Spartaner ist für mich ein Synonym für:
  • Ein ehrenvoller Mann, aufrichteg und furchtlos.
  • Ein Krieger, der sich (s)einem Ideal verschrieben hat und dazu steht
  • Ein Athlet, der unter seinesgleichen geachtet und allgemein respektiert wird
  • Ein wehrhafter Beschützer, Wächter, Pfeiler und Verteidiger erstrebenswerter Grundsätze


… Ok, das hört sich hoch an - sehr hoch!

Aber auch etwas weiter in Bodennähe immer noch erstrebenswert.

Also ein Mann, der seine Frau und seine Kinder beschützt, dem man auf die Schulter klopft und sagt: „Du bist richtig so, Du bist cool, ein wahrer Kerl, ein Vorbild und Friedensgarant!

Ja, Träume…
In Wahrheit ist es dann doch aber leider oft so:
Wir haben unsere Träume und Prinzipien im Kleinkrieg des Alltags schon zum Teil aufgerieben, haben hier und da an Glaubwürdigkeit verloren, sind an kleinen Entscheidungen gestrandet, sind oft nicht zu dem gestanden, an was wir glaubten und haben auch schon faule Kompromissen begangen.

Manche meinen auch Jason Statham, wenn sie an einen
Spartaner denken... oder Stallone, oder Willis oder...
Vor alle dem hatten wir aber auch noch nie wirklich die Chance, zumindest einmal die Welt oder besser noch, unserer Ehe-Frau ioder Partnerin das Leben zu retten, unsere Kinder aus den Klauen von Monstern zu befreien oder andere Menschen, Gemeinden oder ganze Länder vor einem grausamen Schicksal zu bewahren - das bleiben Leinwand-Attribute.

Anstatt dessen versuchen wir stetig den eingelaufenen Alltag zu meistern, im Job zu punkten, in der Familie den Anforderungen gerecht zu werden, mit dem Finanzamt, den Gläubigern oder Nachbarn keinen Streit vom Zaun zu brechen und sehen dabei unserem ungestählten Körper machtlos beim altern zu -
und das, obwohl er doch noch nie unter einem prunkvollem Helm, Lederwams, Beinschienen und einem Schwert in der Hand einem unheilbringenden Dämonen kampfestüchtig und schweißtropfend im Glanze seines selbst halsbrecherisch die Stirn bietet und den Kopf abgeschlagen hat.
Scheiße auch!

Sorry, aber als echter Spartaner würde man sich jetzt auch nicht für Kraftausdrucke entschuldigen…

Naja, dafür gibt es wahrscheinlich:
  • den Fasching…
  • großes Kino
  • Sportivereine
  • Reenactment-Veranstaltungen
  • bizarre Fetisch-Clubs
... und zum Glück auch unsere Phantasie!!!

Montag, 30. Januar 2017

"Wasser-Fasten" - ein Selbstversuch

Entgiften - abnehmen - reinigen

Tagebucheinträge (m)eines "Wasser-Fastens" mit der Neugier zum Thema:
"Wie lange kommt man nur mit Flüssigkeit und ohne feste Nahrung aus, wie geht es einem dabei und wieviel Gewicht verliert man dabei?"


Vorbereitung

Mit Energie an die Sache - Haar jetzt wieder sportlich kurz!
Vor 3 Tagen habe ich begonnen, das Essen etwas zu reduzieren. 
Auch keinen Zucker, nichts Süßes mehr und keine 2. und 3. Portion ;0)
Gestern Abend habe ich noch ein paar "Kleinigkeiten" genossen, die jetzt die nächste Zeit auf unbestimmt tabu sind. 
Um mich mental zu stärken, habe ich ein kleines "Gesichts-Tuning" vorgenommen... naja, man könnte auch sagen "Gewichtseinsparungsmaßnahmen im Nano-Bereich."
Ach ja... und ich habe (hört hört, auch als Mann kommt man auf solche Ideen!) einen coolen Blazer und einen klasse Pullover in XXL gekauft, die... na klar, mir jetzt noch nicht spann-frei passen. Hängen am Bügel im Gang. Haha, "The daily motivation ;0)"

Nur zwei Ziffern vertauschen - die "0" und die "2"!

Warum?

Na was für eine Frage...
die seitlichen Speckrollen sind nicht mehr zu verstecken, das T-Shirt hängt überstehend von der Wampe herab und alles passt irgendwie nicht mehr so richtig (auch die Klamotten) und der Rücken und die Knie ächzen auch schon anfänglich mit der Überdosis auf den Rippen.
Wenn man sich selbst ständig atmen hört - kein Spaß!
Hey... 20 Liter Milchbeutel in den Rucksack und schultern... das will man nicht wirklich ständig mit sich herumschleifen, oder?!

Fakten:

120kg bei 200cm Körpergröße, 49 Jahre, Abnehm-Ziel: -20kg
danach Gewicht halten bei 105kg. Start: Jetzt, heute, ohne Wiederrede! 30.1.2017

Zum Ablauf: Darm entleeren, nur Flüssigkeiten zu sich nehmen (min. 80 reines unversetztes Wasser, ab und an auch einen Tee oder Cafe mit etwas Milch. Keine Fruchtsäfte. Einzig: Auf homöopathische Dosis verdünnter Johannisbeersaft (Geschmack, antioxidantien, Zucker in sehr geringer Dosis für's Gehirn und so... ;0)

Sieht jetzt nicht aus wie ein Frühstücks-Ei...

Tag 1, 30.Januar.2017 - Start des Selbstversuches:

Heute Früh mit einem heißen Ingwer-Wasser gestartet +++ 12:30 erstes Magenknurren +++ heute etwa 3,5l getrunken, fühle mich wohl +++

Tag 2, 31.Januar - Mit Gewohnheiten brechen

Start in den Tag mit kleinem Caffe +++ automatische Blicke in den Kühlschrank - aber zwecklos! +++ Blicke in die Schokoladenschublade - laß es! +++ Hunger hält sich in Grenzen, lenke mich mit Arbeit ab +++ es lässt sich bis zum Abend ohne Unannehmlichkeit aushalten - na ick staune ;0)


Tag 3, 1. Februar - Mit Gewohnheiten brechen

Mir wird ein bisschen unheimlich, denn... Nichts! Kein großartiges Hungergefühl, keine Schwäche +++ ich versuche, nicht "darauf zu warten"und entspannt zu bleiben +++ da sieht man mal. wie sparsam der Körper doch sein kann ;0) +++ Heute Darmentleerung mit Glaubersalz, will mich ja nicht selbst "zurückgelassenen Giften" belasten +++ 

Entleerung war harmlos, wiederhole ich morgen noch mal +++ Abends schon drei mal "aus Neugier" in den Kühlschrank geschaut... Nein, ich bleibe stark!!! Macht der Gewohnheit, grrr +++


Der blöden Schnalle werd' ich es zeigen!!! Da sind noch die Spuren vom Frühling, Sommer und Herbst 2016 zu sehen.
Komm ich mit meinen 2 Metern leider nicht mit durch... ;0(

Tag 4, 2. Februar - So cool...

Aufgewacht ohne Hunger, ausgeschlafen und ich fühl mich wohl +++ Tagsüber nur ein ganz leichtes "Vakuum-Gefühl im Bauch, aber nichts unangenehmes +++ Gestern für Sohn Lebensmittel gekauft, da kam mir kurz die Frage nach dem Sinn, was ich gerade mache - bei so leckeren Düften und Verheißungen +++ aber alles cool, zu Hause konnte ich dann ohne murren und knurren beim essen zusehen +++

Tag 5, 3. Februar - Wo ist es denn?

Die Frage nach dem großen Magen-Grummeln... nix! +++ Mir geht es gut und so starte ich mit Wasser und Tee erneut unbeschwert in den Tag +++ saufe wie ein Wasserbüffel und habe trockene, spröde Lippen +++  ein Kaffee mit etwas Milch wirkt jetzt schon wie eine Mahlzeit +++ Abends Club, etwas gestanzt, fit wie ein Steppschuh, um halb drei zu Hause +++

Tag 6, 4. Februar - Aktionstag ohne Folgen

Prost ;0)
Früh aus den Federn +++ hatte einiges (ohne Mühen) zu erledigen +++ danach heute noch Wohnungstür  und weitere Wände streichen auf dem Programm +++ abends Freundes-Geburtstagsfest beim Mexikaner +++ hab den Geruch der Chillis und Burritos um mich genossen, aber kein Verlangen, selbst etwas zu essen +++ nachdem die Anderen gegessen hatten, hatte ich auch ein sattes Gefühl im Magen +++ ich finde es Wahnsinn, was gerade mit und in mir passiert und genieße es mit großer Neugier +++ ein Corona ohne Wirkung, sonst nur stilles Wasser +++ um drei zu Hause, alles cool +++

Tag 7, 5. Februar - Sunday without a cake...

Riech und Geschmackssinn verfeinern sich +++ über den Tag verteilt vielleicht 3-4l Saftwasser und  2 Tassen Kaffe pur bei Schwiegermutter +++ danach Kino (erstmals) ohne Popcorn (!) +++ im Magen kein ziehen, kein brennen, kein glucksen, nur ein leichtes Vakuum +++ keine Schwäche, keine Müdigkeit, kein Schwindel +++ mache mir Gedanken, ob das Essen nur vom Lebensmittelhandel erfunden wurde +++ aber wirklich erstaunlich wie viel Reserven der Körper eingelagert hat und wie leicht es ist, einfach mal nichts zu essen +++

So kann es noch ein wenig weiter gehen ;0)

Woche 2, Tag 8, 6. Februar - Zwischenbilanz

7 Tage ohne Essen, nur Trinken (Wasser stark verdünnt mit Beerensaft, Tee, Café mit ganz wenig Milch) +++ Gewicht: 114,3 kg +++ Gürteltest Umfang: 1 Loch  +++ 
Zwischenbilanz: 
Erstaunlich wie einfach und effektiv mir es fällt +++ Mental darauf vorbereitet viel mir der Start einfach und meine Motivation hält an, wandelt sich sogar in Freude und Begeisterung an der Sache +++ physisch geht es mir sehr gut, fühle mich leichter, freier, unbeschwerter +++ psychisch fühle ich mich gestärkt, klarer, bewusster, leichter, ausgeglichener +++ alles cool +++



Wenn schon, dass schlank in den Traktor-Strahl

Woche 2, Tag 9, 7. Februar - Jetzt geht's dem Speck an den Kragen ;0)

Leichtes Vakuum im Bauch, nichts unangenehmes - aber ich fühle förmlich, wie das Fett jetzt aus dem "mittleren Ring" abgesogen wird +++ die Stimmung ist Top ;0) +++ meine Atemgeräusche sind weg, fühle mich leicht und entspannt +++ hatte die Möglichkeit für einen eineinhalbstündigen Spaziergang - super... und im Bauch siecht das Fett, ich spür es ;0) +++ 


Woche 2, Tag 10, 8. Februar - Nichts essen wird zur Gewohnheit

A new day, same circumstances... everything cool ;0) +++ es wird immer klarer, in welchem Maße Essen ein Gewohnheits-Ritual ist, wo wir generell doch mit so viel weniger auskommen würden, eigentlich Wahnsinn +++ denke auch daran, wie viele qualvolle Massen-Tier-Vernichtungen und Agrar-Raubbau an der Natur wir erlassen könnten, wenn wir unsere Ernährung wieder auf ein vernünftigen und auch gesünderes Maß reduzieren würden +++ mit den sinkenden Kilos steigt der Respekt und die Vorsätze, mich zukünftig gewissenhafter und ökonomischer zu ernähren +++

Gehe ja gerade nicht einkaufen, also spare ich mir solche Anblicke ;0)

Woche 2, Tag 11, 9. Februar - Fast(en) schon langweilig...

Wobei... ich habe gestern etwas gesündigt. Habe mich mit Freunden in einem Restaurant getroffen und während um mich herum Curry und Mexikanische Gemüsepfanne dufteten, habe ich 2 Milchkaffee getrunken... und war auch satt ;0) +++ ansonsten kein Ding, der Tag war easy +++


Woche 2, Tag 12, 10. Februar - auf der Speisekarte nichts Neues...


Allmählich wird die geringe Geschmacksauswahl wirklich etwas fade... +++ was ich mir wünschen würde? Gestern war es ein saftiges Steak mit Kräuterbutter, sonst nichts dazu - aber ist ja kein Ding, die Kuh lebt jetzt halt noch, (hoffentlich) schön für sie, ich freue mich dann halt in einigen Tagen darauf ;0) +++

Ende der 2. Woche auf Höhenflug ;0)

Woche 2, Tag 13, 11. Februar - Start ins zweite kalorienlose Wochenende

So viel Zeit und darf nichts kochen - für mich zumindest +++ heute in der Sonne gewandert +++ allgemein fällt das Fasten bei wärmeren Temperaturen bestimmt leichter, mein Körper geizt gerade beim heizen +++ es hat derzeit draussen zwischen -5 und +12 Grad in der Sonne, träume von heißen Stränden und Palmen ;0) +++ nehme ab heute täglich Magnesium (für die Muskeln) und Calcium (für die Knochen) zu mir, um keinen Raubbau an meinem Körper zu begehen, da ich neben Büro doch auch noch körperlich arbeite und spazieren gehe und ja auch wandern möchte +++

Woche 2, Tag 14, 12. Februar - Ende der 2. Woche, yes!

Der 14. Tag am Stück nichts gegessen - fühlt sich nicht unangenehm an +++ gehen heuet leichte Bergwandertour, Sonne tanken +++ war herrlich un mit einer Johannisbeerschorle als Belohnung auch herrlich und leicht zu gehen +++ bin gespannt auf die Waage morgen früh ;0) +++ 
Abends hatte ich ernsthaftes Gelüste nach etwas "beitragen, geschmacklichen"... +++ bin dann einfach früh ins Bett und dann war das ok ;0) +++

Weiter zum zweiten Teil geht es hier:





Samstag, 28. Januar 2017

Körpergefühl

Eine Hommage an unseren Tempel des Lebens


Körpergefühl… haben wir das? 
Sind wir uns im Geiste unserer sterblichen Hülle bewusst? 
Im alltäglichen Leben? Im täglichen Umgang mit uns selbst? In unserem täglichen Handeln und unseren Zukunftsplänen? 
Wir nehmen immer Alles als selbstverständlich, kennen es meist nicht anders, als dass „wir“ funktionieren und das gerade tun, was wir eben tun. Tag ein Tag aus in gewohnter Manie und ohne uns dessen Bewusst zu sein.
Natürlich gibt es die Tage oder Wochen, an denen dann der Rücken zwickt, der Zahn schmerzt, das Gelenk sticht oder gar ein Knochen gebrochen ist… und dann fällt uns plötzlich auf, wie es doch ist, wenn unser „fleischliches Ich“ reibungslos unsere Gedankenströme in die Tat umsetzt.

Auch wenn ich den Vergleich mit einer Maschine oder einem Motor scheue, sind die Parallelen doch die gleichen. Auch wir unterliegen einem Verschleiß, auch an unserem Körper führt mangelnde Pflege zu vorzeitigem Verschleiß, auch wir sind vor gewissen Materialschwächen nicht gefeilt und auch wir bedürfen in fortgeschrittenen „Dienstjahren“ mehr und mehr diversen Ersatzteilen.

Es gibt ein paar gute Sprichworte, die uns aufhorchen lassen oder gar ermahnen:
  • „Der Körper ist der Tempel des Geistes“
  • „Die Hülle eines Menschen ist das Titelbild des Inneren“
  • „Sterne, die heller glühen als Andere, verbrennen um so früher.“
  • „Der verlorenste Tag ist der, an dem man nicht gelacht hat.“
  • Der Leib ist das Königreich des Herzens.“
  • „Wo auch immer Du bist, sei die Seele dieses Ortes.“


Ärgerlich ist, dass die Industrie und die Werbung uns immer wieder auf die Schliche kommt, uns wach rüttelt um uns dann natürlich aus geschäftlicher Motivation eine Unmenge Lösungen und Hilfen anbietet, zu retten, was noch zu retten ist… aber das ist alles Bullshit und tief in uns wissen wir das.
Tun wir das?
Denn da fängt das Dilemma meiner Meinung ja an, dass wir eben nicht selbst in uns blicken!

Einfach mal inne halten, sich in sich selbst vertiefen, reinhören. 
Da gibt es nichts zu hören, meinen Sie?

Falsch!
Unsere Gefühle sind wir. Unsere Gedanken sind wir. Unser „Ich“ sind unser Geist und (!) unser Körper in Symbiose, unzertrennlich. Ja, wir sind untrennbar in Geist und Körper!

Und unser Körper ist mehr als dieser Body und das Gesicht, dass wir gerne mehr oder weniger schön kleiden, mit Cremchen einschmieren und versuchen in stets günstigem Licht kaschiert zur Schau zu stellen.

Stellt Euch mal vor dem Spiegel und seht Euch in die Augen.
Manchmal erschrickt man etwas, weil man es so selten macht, ehrlich, ungeschminkt, nah - von Angesicht zu Angesicht.

Aber genau das sind wir. Und im Grunde unseres Herzens weiss ein Jeder von uns auch, was er da sieht und was zu tun ist, auf einfachem und natürlichem Weg.

  • Etwas mehr Bewegung? (Ich sag ja schon nicht zwingend Sport!)
  • Etwas gesünder Essen?
  • Etwas mehr Schlaf oder vielleicht auch Sex?
  • Etwas mehr Selbstwertgefühl, Akzeptanz und Mut, auch schon die kleineren und harmlosen Spuren der Zeit an uns als Reifeprozess „altern“ zu akzeptieren und nicht als Krankheitsbild zu diagnostizieren.
Die „golden Mitte“ eben!

Was ich aber meine, ist, dass Menschen heut zu Tage schon „Stand-up-Paddeling- und Langlauf-Kurse belegen und sich in organisierten Gruppen unter Leitung eines „fachkundigen Coaches“ barfuß im Kreis auf den Wandboden stellen, um die Erfahrung des „sich Erdens“ zu erlangen.
Seit Neuestem geben sich dann auch noch immer Mehr in die Obhut Ihrer digitalen „Personal-Management-and-Workout-Lifebalance-App“ - wann gegangen, gegessen, gelaufen und gevögelt werden kann / darf / soll… 
Wo soll das hinführen?
Immer mehr Menschen geben alles ab, übertragen die Verantwortung unseres Wohlgefühls auf Instruktoren und zertifizierte Guides in allen Lebenslagen. 

Zukunfts-Szenerien zeigen Wahrscheinlichkeiten wie diese: 
„Der Life-Timer am Armband stellt eine überdurchschnittliche Abnutzung an der linken Hüfte fest und bestellt automatisch das medizinische Ersatzteil, bucht eigenständig die OP zum nächsten freien Termin in Abgleichung mit geschäftlichen und familiären Terminkallender, organisiert das autonome Taxi zur Klinik und zur anschließenden Reha inkl. Krücken-Leasing und Genesungsgeschenk - als Sonderservice „Plus“ sozusagen.

Was bleibt einem da noch?
Wir sind das Einzige, was wir selbst haben und besitzen und dafür sollten wir in erster Linie auch Alleine die Verantwortung tragen und uns mit viel Liebe zum Detail auch selbst darum kümmern und pflegen - und darum:
  • Einfach mal die Schuhe ausziehen und mal wieder Barfuß gehen!
  • Einfach mal wieder im Regen stehen und das Wasser spüren!
  • Einfach mal wieder auf sich hören, einen Gang herunter schalten, und in sich lauschen.
  • Einfach mal wieder an die Grenzen gehen und schwitzen.
  • Einfach mal wieder sich selbst berühren, betasten, massieren, fühlen, dehnen, an- und entspannen.
  • Einfach mal sehen wo es zwickt und selbst entscheiden, was jetzt gut für einem selbst ist.
  • Einfach mal wieder "nichts tun" und in sich selbst lauschen.


Back to the basics - zurück zu uns selbst.
In diesem Sinne - BullshitRevolte! ;0)

Dienstag, 24. Januar 2017

"Fuck the Kilos" - Revolte!!!

Vorsatz und Resultat - wie oft geht es einem so.
Diät? Nein!
Schonkost? Nein!
Bikini-Figur? Wer, ich? Um Gottes Willen...


Weniger ist mehr!

Abnehmen ist "das" Thema in unserer Gesellschaft. Eigentlich krank, oder?!
Wir überlegen Strategien und schmieden Pläne, motivieren uns, "weniger zu essen"!

Trotzdem: "Die überflüssigen Kilos nerven!"
Die Hosen sind zu eng, das Atmen nicht mehr frei, bei leichten Tätigkeiten schon beschwerlich und die Gelenke, Sehnen und der Rücken haben spürbar mit dieser Last zu kämpfen.

Ich sehe mich nicht als "Davidoff-Opfer",
aber hey... fühlen wir uns schlank nicht doch etwas agiler, sportlicher, more "sexy"?!
Kann man, muss man aber nicht essen ;0)

Das Thema bei mir ist nur folgendes... seicht geht nicht.
Jede Woche ein paar Gramm ist für mich Dauerstress und ganz ehrlich - das würde meine Disziplinlosigkeit auch schnell wieder zum scheitern bringen.
Aber meine Neugier ist meine starke Seite.
Und meine Neugier stellt mir gerade ein paar Fragen:

  • wie viel kann man in vier Wochen abnehmen?
  • wie lange hält man es eigentlich ohne Essen und nur mit Wasser aus?
  • wie stark wird das Hungergefühl?
  • wie reagiert der Körper und wie fühlt sich das an?

Ja, ja, ich weiß, so extreme Dinge sollte man nicht ohne ärztliche Betreuung durchziehen...
Ich fühle meinen Körper, höre auf meine innere Stimme, bin nicht von Ehrgeiz besessen und breche ab, wenn es sich nicht gut anfühlt!
Ich kenne meinen Körper, wohne schließlich schon 50 Jahre darin und wir mögen uns wirklich sehr!
Und meine Innere Stimme sagt: "Probier es!
Außer Gewicht wirst Du dabei nichts verlieren ;0)"

Die Macht der Gewohnheit brechen

Essen ist Leidenschaft. Essen ist Genuss. Essen ist Belohnung - und ich belohne mich sehr, sehr oft, für was auch immer. Mit Schokolade, der 2. oder 3. Essens-Portion und den ganzen Snacks zwischen den Mahlzeiten. Eigentlich wollte ich diese Aktion so beginnen, mir alles zu notieren, was ich mir im Laufe eines Tages so in den Mund schiebe - aber das will ich eigentlich gar nicht so genau wissen. Ich weiß nur, dass ich es reduzieren möchte! Und zwar erheblich. Bewusster Essen! Bewusster genießen! Bewusster belohnen!
Doch nun erst mal:

Der Selbstversuch

Der Peak ist erreicht!!!
Ich werde mich diese Woche informieren. Über das "Entleeren", das "Wasser-Fasten",
das "Fasten-Brechen" danach (gesunde und schonende Methode, wieder "zurück zur Normalität" ohne JoJo-Effekt zu gelangen) und ich werde hier in diesem Blog Tagebuch darüber führen.

Nicht zur Nachahmung, nein (!!!), sondern einfach nur um die Erfahrungen zu teilen und nicht zu letzt, um meinen Schweinehund täglich daran zu erinnern, dass er jetzt mal ein paar Tage nichts zu melden hat ;0)

Meine persönlichen Fakten: 

  • Körpergröße: 200cm
  • Startgewicht: 120kg
  • Mein Ziel: 100kg (um später dauerhaft 105kg zu halten, mein Wohlfühlgewicht!)
Beginn: Montag, 30. Januar 2017


Die Idee dahinter

Mein Körper hat Reserven, die schon über Jahre eingelagert sind. Diese Reserven will ich ihm entziehen bzw. drastisch reduzieren. Das Wasser hilft, mich zu entschlacken, zu entgiften und meinen Körper zu reinigen. Während der "Fastenzeit" werde ich auf "leichten Sport" nicht verzichten, um dem Muskelabbau entgegenzuwirken und die Fettverbrennung zu stützen, ohne meinen Körper physisch an den Belastungsrand zu drängen.

Mit dem Fasten-Brechen beginne ich dann danach, mich bei diesem "Reboot", meine Essgewohnheiten bewusster und ausgewogener zu gestalten.

Angewöhnung

Von 0 auf 100 - geht, ist aber wie ein Schock für den Körper.
Ich nehme mir jetzt die noch verbleibenden 5 Tage, um mein Tagespensum an Zucker, Kohlehydrate und Fett schon mal Schritt für Schritt zu reduzieren und dieses ständige "Volle-Gefühl" schon mal los zu werden. Den Magen mal wieder grummeln hören, mal wieder ein Vakuum in der Magengegend verspüren, mich schon mal ein bisschen darauf mental vorzubereiten.

In diesem Sinne: "Ran an den Speck!" und seien wir gespannt ;0)